A
Absolute
Feuchtigkeit
Bei Papier versteht man unter der absoluten Feuchtigkeit
die Wassermenge in Gewichtsprozent, die im Papier vorhanden ist.
A
Abweichungen
Bei allen Lieferungen hat der Verkäufer das
Recht auf Abweichungen. Für die Beurteilung einer Lieferung
im Falle einer Mängelrüge, auch wenn diese sich auf Mengen-,
Maß- und Gewichtsabweichungen gründet, ist nur der durchschnittliche
Ausfall, nicht aber sind einzelne Rollen oder Rollenteile, Bogen,
Pakete oder Ballen maßgebend.
A
Abziehetikettenpapier
Spezielles Papier mit einem wasserläslichen
Strich für die Herstellung von Abziehbildern im Offset- oder
Siebdruck.

A
Abzugspapier
Sehr saugfähiges Naturpapier für Vervielfältigungen.
Man findet auch die Bezeichnung "Saugpost".
A
Acetatfolie
glasklare Kunststoffolie in matt und glänzend.
A
Affichenpapier
Andere Bezeichnung für "Plakatpapier".
A
Alkalileimung
Beimengung von synthetischen Masseleimungsstoffen
und alkalischen Füllstoffen bei der Herstellung von Papier.
Die so hergestellten Papiere werden als "neutralgeleimt"
bezeichnet.
Siehe Harzleimung,
Leimpresse, Leimungsgrad

A
Alterungsbeständigkeit
(des Papiers)
Experten definieren ein Papier als alterungsbeständig
("Frankfurter Forderungen" vom Feb.1990) , wenn es
* als Natur -oder Streichrohpapier holzfrei, zu 100% aus gebleichten
Zellstoffen hergestellt ist
* einen ph-Wert von 7,5 - 9 (alkalisch) aufweist,
* einen Calciumcarbonat-Anteil von mindestens 3% besitzt.
Eine Normung der Deutschen Papierindustrie ist in der DIN-ISO 6738
fesgelegt. Diese Norm wurde vom Arbeitsausschuß NPa-AA 21
"Alterungsbeständige Papiere" im Normenausschuß
Papier und Pappe ausgearbeitet. Das Zertifikat behandelt in sehr
technischer Form die Kriterien, welche ein Papier und Karton erfüllen
muß, um der geforderten Lebensdauer-Klasse (LDK) zu entsprechen.
Angewendet werden soll diese Norm vor allem für Papiere und
Kartons, die als Informationsträger -- z.B. In Form von Schriftstücken
und Büchern -- nach längerer Lagerzeit in Archiven und
Bibliotheken noch benutzbar sein müssen. Diese Norm kann auf
holzhaltige, holzfreie und altpapierhaltige Papiere angewendet werden.
Die erwähnten Lebensdauerklassen - LDK genannt - werden in
der DIN-ISO 6738 wie folgt klassifiziert:
1) LDK 24-85: Diese Papiere dürfen alterungsbeständig
genannt werden sie haben eine Lebensdauer an die hächste Ansprüche
gestellt werden kännen
2) LDK 12-80: Papiere dieser LDK haben eine Lebensdauer von einigen
100 Jahren
3) LDK 6-70: Papiere dieser LDK haben eine Lebensdauer von mindestens
100 Jahren 4) LDK 6-40: Papiere dieser LDK haben eine Lebensdauer
von mindestens 50 Jahren.
Die amerikanische Norm für Alterungsbeständigkeit heißt
ANSI-Norm Z 39.48. Ebenso gibt die internationale "DIN-ISO
9706" eine Aussage über die Alterungsbeständigkeit.
Diese Norm erkennt nur holzfreie Papiere an. Das DIN-ISO 9706-Zeichen
wird für langlebige Dokumente vergeben und sagt eine hohe Alterungsbeständigkeit
aus. Die DIN-ISO 6738 hingegen ist eine Prüfnorm; sie kennt
eine gestaffelte Alterungsbeständigkeit.

A
Altpapier
ist der Menge nach der wichtigste Rohstoff der
Papierherstellung. Sein Anteil am gesamten Faserstoffeinsatz der
Papierindustrie liegt bei 62,1 % (1995). (Zum Vergleich: Der Zellstoff-Anteil
beträgt 27,5 %.) Wegen seiner qualitativen Eigenheiten ist
das Altpapier nicht in allen Bereichen der Papierherstellung voll
einsetzbar. Hauptabnehmer sind die Produzenten von Papier und Pappe
für Verpackungszwecke, sowie Zeitungsdruck. Die Vorstellung
von einem lückenlosen Kreislauf von Alt- und Neupapier, bei
dem das Altpapier der einzige Rohstoff der Papier- und Pappeherstellung
wäre, ist bedauerlicherweise eine Illusion. Da sich nämlich
bei jedem Einsatz die Qualität der Fasern verschlechtert, muß
ständig ein gewisses Mindestmaß an frischem Material
zugefügt werden, um einen "Recycling-Kollaps" zu
vermeiden.
A
Altpapier-Einsatzquote
ist das Verhältnis des Altpapierverbrauchs
zur Produktion von Papier und Pappe. Bei einem Altpapierverbrauch
von rund 8,6 Millionen Tonnen und einer Produktion von etwa 14,8
Millionen Tonnen erreicht die Altpapier-Einsatzquote 58% in 1995.
Siehe Altpapier
A
Altpapier-Rücklaufquote
ist das Verhältnis vom Altpapieraufkommen
zum Papier- und Pappeverbrauch. Bei einem Aufkommen von rund 10,5
Millionen Tonnen und einem Papier- und Pappeverbrauch von etwa 15,8
Millionen Tonnen, beträgt die Altpapier-Rücklaufquote
in der Bundesrepublik Deutschland rund zwei Drittel.

A
Altpapier-Sammlungen
werden betrieben bei den Druckereien, den Papierverarbeitern,
beim "auspackenden Gewerbe" wie Kaufhäusern und Supermärkten,
beim Handel und in Verwaltungen sowie bei den Haushalten. Gesammelt
wird vom gewerblichen Altpapierhandel, von der Papierindustrie selbst
sowie von nicht gewerblichen, freiwilligen Sammlern.
A
Altpapieraufkommen
ist die Menge an Altpapier, die aus dem Inland
für die Papierherstellung zur Verfügung steht. Das Altpapieraufkommen
erreicht in der Bundesrepublik rund 10,5 Millionen Tonnen in 1995.
A
Altpapierqualitäten
gibt es theoretisch mehr, als es Papiersorten gibt.
Praktisch ist es nicht möglich, alle Sorten getrennt voneinander
zu erfassen. Der Altpapiermarkt unterscheidet 40 Handelsklassen.
Die kritische Stelle bei der Wiederverwertung von Altpapier ist
die Sortierung. Die gemischten Altpapiersorten, die der Papierindustrie
heute überwiegend angeboten werden, weisen die unterschiedlichsten
Faserqualitäten auf und enthalten neben den Druckfarben auch
Verunreinigungen wie Kleber und Kunststoffe. Gut sortierte, "reine"
Sorten stehen in der Qualitätsskala obenan -- allen voran die
überwiegend in Druckereien anfallenden "holzfreien weißen
Späne", z. B. unbedruckte Randabschnitte, die Zellstoff
am nächsten kommen.
Gemischtes Altpapier z. B. aus den Haushalten ist dagegen weiter
unten angesiedelt.

A
Aluminiumbedampfte
Papiere
Druckpapiere mit einer durch Metallbedampfung metallisiertes
Papier.
A
Andrucke
Besonders bei Naturpapier ist es empfehlenswert,
Andrucke auf dem Originalpapier vorzunehmen, und zwar unter Verwendung
von schnell wegschlagenden, oxydativ trocknenden Farben. Es sollte
je nach der Flächendeckung und farbintensität ggf. auch
Trockenstoff zugeführt werden. Es ist im Vorfeld des Andrucks
wichtig, die Lithos dem Originalmaterial anzupassen (Oberfläche,
Papierfarbe, usw.).
A
AOX
International gebräuchliche Maßeinheit,
um die Abwasserbelastung mit Chlorkohlenwasserstoff verschiedener
Zellstofffabriken miteinander vergleichen zu kännen. Der AOX-Wert
bildet die Grundlage für die Einteilung in "chlorfrei",
"chlorarm" und "chlorgebleicht".

A
AP-Papiere
Abkürzung für Papiersorten, die ganz
oder überwiegend aus Altpapier
bestehen. Dazu zählen traditionell viele der für Verpackungszwecke
bestimmten Papier-, Karton- und Pappesorten (vor allem Wellpappenrohpapiere)
sowie eine Teil der in Deutschland erzeugten Hygienepapiere.
Außerdem werden auch Druck- und Schreibpapiere
aus Altpapier hergestellt. In Deutschland hergestelltes Zeitungsdruckpapier
besteht zum überwiegenden Teil aus Altpapier.
A
Aquarellpapier
Holzfreies Papier, manchmal auch hadernhaltiges
oder ausschließlich aus Hadern
hergestelltes Zeichenpapier mit rauher oder strukturierter Oberfläche.
Die Leimung ist so abgestimmt, daß die Wasserfarben vom Papier
zwar gut angenommen werden, aber nicht durchschlagen; das Papier
muß radierfest
sein.
A
Archivpapier
Papier, das auf Dauerhaftigkeit ausgelegt ist und
für Aufzeichnungen mit langer Lebensdauer verwendet wird.
Siehe Lebensdauerklassen

A
Aschegehalt
Der Aschegehalt eines Papiers gibt Auskunft über
den Anteil an Verunreinigungen, Füllstoffen und Pigmenten,
die neben den Faserstoffen organische Bestandteile im Papier enthalten.
Es sind anorganische Substanzen, die nicht verbrennen.
A
atro
absolut trocken. Lutro Maßstab für die
Messung des Trockengehalts von Papier und Zellstoff.
A
Aufbereitung
ist nach der Faserstoffgewinnung die erste Stufe
der eigentlichen Papierherstellung. Dabei werden zunächst die
als Halbstoffe angelieferten Faserstoffe mit viel Wasser "aufgeschwemmt",
d. h. in einen dünnen Brei verwandelt. Nach -- oft mehrstufiger
-- Reinigung und Mahlung des Faserbreis werden die Hilfsstoffe zugegeben.
Durch eine nochmalige Verdünnung erhält der Faserbrei
dann die richtige Konsistenz (bis zu 99 Prozent Wasser) für
die Weiterverarbeitung auf der Papiermaschine. Er wird dann als
"Ganzstoff"
bezeichnet.

A
Aufschließen
Begriff aus der Papiererzeugung. Es sind diejenigen Arbeitsgänge,
denen man die Rohfasern (z.B. Holz) unterziehen muß, um sie
für die Zwecke der Papierherstellung nutzbar machen zu kännen.
Es gibt verschiedene Aufschlußverfahren.
Siehe Mahlung, Kochung
A
Ausrüstung
In der Papiererzeugung eine Vielzahl von Arbeitsgängen
der Weiterverarbeitung der von der Papiermaschine oder Streichmaschine
kommenden Rollen zu Bogen oder versandfertigen Rollen. Dazu gehären
in erster Linie das Schneiden, das Sortieren und das Verpacken
A
Ausschuß
Papier, das durch Fehler in der Papierfabrikation
ausgeschieden wurde und der erneuten Herstellung von guter Ware
wieder der Produktion zugeführt werden kann. In der Fachsprache
der Papiermacher sind "Ausschuß" auch "Stücke".
A
Ausstattungspapier
Weiße und farbige Papiere. Vielfach geprägt
(auch mit Wasserzeichen).
Für anspruchsvolle Briefbogen und Briefkassetten. Ein Ausstattungspapier
ermöglicht, das gesamte Geschäftspapier einer Firma (Briefbogen,
Prospekte, Visitenkarten) aus einem Guß in einer Papiersorte
herzustellen.

B
B
Bahnbreite
Die Bahnbreite ist die Rollenbreite, in der das
Papier auf der Papiermaschine gearbeitet ist. Sie läuft quer
zur Laufrichtung.
B
Banknotenpapier
Sehr dauerhaftes, griff- und falzfestes, für
den Mehrfarbendruck geeignetes fälschungssicheres Papier mit
echten, mehrstufigen Wasserzeichen (Schattenwasserzeichen). Die
Herstellung solcher Papiere erfolgt auf sogenannten Rundsiebmaschinen.
Siehe Wasserzeichen
B
Bankpostpapier
ist ein griffiges und klanghart gearbeitetes Papier
für Schreib- und Textverarbeitungssysteme. Es ist aus hochwertigem
Zellstoff und häufig
mit Hadernanteil. Es zeichnet
sich durch besonders gleichmäßige Durchsicht aus. Bankpostpapiere
gibt es mit und ohne Wasserzeichen.

B
Barytpapier
Geleimtes, knotenfreies und mit einem Strich aus
Bariumsulfat gestrichenes Papier. Es hat eine vällig glatte
und sehr geschlossene Oberfläche. Es ist Rohmaterial für
die Fotopapierherstellung, wurde aber weitgehend durch beidseitig
mit einer dünnen Polyäthylenfolie beschichtete Papiere
verdrängt.
B
Belegleserpapier
Unter hohen Qualitätsnormen hergestelltes
Papier für die maschinelle Datenverarbeitung. Es werden dafür
holzfreie Papiere verwendet. Die Normen und Spezifikationen für
solche Papiere sind in einer DIN-Vorschrift festgelegt.
B
Beschichtete
Papiere und Pappen
werden vorwiegend dort eingesetzt, wo die natürlichen
Eigenschaften des Papiers für einen bestimmten Verwendungszweck
nicht ausreichen. Zur Beschichtung wir heute bevorzugt Kunststoff
verwendet (früher waren es Wachs, Paraffin oder Bitumen), der
im flüssigen oder pastäsen Zustand auf das Papier gebracht
wird.
Beschichtete Papiere und Pappen sind besonders als Verpackungsmaterialien
für Flüssigkeiten oder feuchtigkeitsgefährdete Güter
geeignet.
Siehe Kaschierungen

B
Bibeldruckpapier
Hochwertiges, festes, dünnes, opakes, feinstes
Druckpapier zur Herstellung umfangreicher, aber dünner Bücher.
B
Bilderdruckpapier
Oberbegriff für eine Vielzahl gestrichener
Papiere unterschiedlicher Qualität die im Bogenoffset- und
Rollenoffsetdruck mehrfarbig bedruckt werden kännen.
Siehe Gestrichene
Papiere.
B
Bildpostkartenkarton
Bezeichnung für ein- oder beidseitig matt-
oder auch glänzend gestrichenen Karton von 180 - 240 g/qm.
Auch sogenannte gußgestrichene d.h. spiegelglänzende
Kartons werden für den Druck von Bildpostkarten eingesetzt.
Siehe Gußgestrichene
Papiere

B
Blatt
Papier und Karton in ungefalztem Zustand und kleiner
als das Format DIN A 3. Für Formate, die im ungefalzten Zustand
größer als A3 sind, wird im allgemeinen der Ausdruck
"Bogen" verwendet.
B
Blattbildung
Blattbildung ist bei der manuellen und auch maschinellen
Papierherstellung die Bildung eines flächigen Gefüges
aus Fasern und Füllstoff, also die Herstellung von Papier.
Siehe Langsiebpapiermaschine
B
Bleichen
Unter Bleichen ist die Erhöhung des Weißgrades
eines Faserstoffes zur Herstellung von Papier zu verstehen. Der
Bleichprozeß (Bleichen) ist eine Weiterführung des chemischen
Aufschlusses, bei der die Abtrennung der Zellulosebegleitstoffe
vollendet wird. Denn der Zellstoff hat nach dem chemischen Aufschluß
eine gelbliche bis braune Färbung. Das Bleichen erfolgt heute
mehr und mehr ohne Chlor oder Chlorverbindungen.
Siehe Chlorbleiche

B
Bogen
Oberbegriff für auf Format geschnittenes Papier.
Gefalzte Bogen werden als Falzbogen bezeichnet.
Siehe Blatt
B
Braunschliff
ist eine Holzschliffart, für die hauptsächlich
Kiefernholz eingesetzt wird. Das Holz wird vor dem Schleifen gedämpft
oder gekocht, um beim Schleifvorgang die Lockerung und Herauslösung
der Fasern zu erleichtern.
Siehe TMP, Weißschliff
und Zellstoff
B
Breitbahn
Ein Papierbogen, dessen lange Seite aus der Breite
der Papierbahn geschnitten wurde. Die Laufrichtung des Bogens liegt
also parallel zur Schmalseite.
B
Briefumschlagpapier
Einseitig glattes oder satiniertes (geglättetes),
schreibfestes weißes oder farbiges Papier mit Fächengewichten
von 40-60 g/qm. Es wird in verschiedenen Qualitäten holzfrei,
holzhaltig aber auch mit hohen Anteilen an Sekundärfasern (Recyclingpapier)
hergestellt.

B
Bristolkarton
Bristolkarton aus mindestens drei (verschiedenen)
Lagen. Er ist besonders auftragend und stabil.
Siehe Karton
B
Bruchholz
entsteht z. B. dadurch, daß ein Unwetter
den Forst verwüstet, Äste oder ganze Bäume abbricht
("Windbruch") oder im Winter Äste und auch ganze
Bäume durch das Gewicht des auf ihnen lastenden Schnees abbrechen
("Schneebruch"). Die sehr kostspieligen Aufräumungsarbeiten
- als Voraussetzung zur Wiederaufforstung und als Schutz gegen Insektenbefall
und Waldbrände sind nur zu finanzieren, wenn sich Käufer
für die Abfallhölzer finden. Verwertet wird das Bruchholz
nur in der Zellstoff- und Papierindustrie sowie bei der Spanplattenherstellung,
die damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung des Waldes leisten.
B
BSB
(biochemischer Sauerstoffbedarf). Beim biologischen
Abbau von Verunreinigungen im Wasser wird Sauerstoff verbraucht.
Der Sauerstoffverbrauch (Bedarf) ist dabei ein Maß für
den Grad einer Verunreinigung. In der Praxis mißt man den
BSB als BSB5, das ist der Sauerstoffbedarf in einer bestimmten Wassermenge
während 5 Tagen. (CSB).

B
Bütte
Rundes oder ovales Holzgefäß, aus dem
verdünnter Faserbrei, das sogenannte Ganzzeug (Ganzstoff) manuell
zur Herstellung von Büttenpapier manuell mit Hilfe eines Siebes
geschöpft wird.
B
Büttenpapier
Ursprünglich von Hand mit einem Sieb "aus
der Bütte" geschöpftes Papier. Dabei steht der Büttenrand
organisch mit der Blattbildung in Beziehung. Es entsteht der für
solche Papiere typische, ungleichmäßige und verlaufende
Büttenrand handgeschöpfter Papiere. Es gibt heute auch
imitierte Büttenpapiere (z.B. mit gestanztem oder nicht verlaufendem
Rand!)
Siehe Maschinenbüttenpapier
B
Buntpapiere
Im Gegensatz zu farbigen Papieren, werden Buntpapiere
erst nachträglich durch Färben und Mustern (meist künsterisch-manuell)
hergestellt. Es gibt zahlreiche Techniken.
Sehe Kleisterpapier

C
C
Calciumkarbonat
Bezeichnung für Kreide oder Kalkstein. Wichtiges
Produkt der Papierindustrie für die Herstellung von Papier
als Füllstoff oder für Streichfarbe als Pigment.
C
CB-Papier
Auf der Rückseite mit einem farbenentwicklenden
Strich versehenes Papier (coated back) für die Herstellung
von selbstdurchschreibenden Mehrfachformularen.
C
Cellulose
Siehe Zellulose
C
CF-Papier
Auf der Oberseite mit einem farbentwickelnden Strich
versehenes Basispapier (coated front) für die Herstellung von
selbstdurchschreibenden Mehrfachformularen.

C
CFB-Papier
Beidseitig gestrichenes Papier für die Herstellung
von selbstdurchschreibenden Mehrfach-Formularsätzen (coated
front back).
C
Chemieschliff
entsteht durch Verschleifen (Holzschliff) von Faserholzknüppeln,
die zuvor mit warmen Lösungen von Natriumverbindungen behandelt
wurden, um die Fasern schon teilweise aufzuschließen.
C
Chlor
Siehe Chlorbleiche
C
Chlor-
und säurefreie Papiere
Papiere ohne metallschädliche Bestandteile
zum Verpacken von empfindlichen Gegenständen aus Metall.

C
Chlorbleiche
Zellstoffbleiche mit Hilfe von Elementarchlor oder
Chlorverbindungen. Die Chlorbleiche ist, chemisch gesehen, das optimale
Verfahren, um Lignin, das unter Sauerstoffeinwirkung das Papier
brüchig macht und stark vergilben läßt, von der
Zellstoff-Faser zu trennen. Der Nachteil des Verfahrens ist aber,
dass die Abwässer aus der Chlorbleiche leider nur unzureichend
gereinigt werden können und daher die Gewässer belasten.
Weltweit werden aber aus diesem Grunde bereits chlorfreie alternative
Bleichverfahren praktiziert, die keine Umweltbelastung darstellen.
Siehe Bleichen
C
Chlorfreie
Papiere
In der allgemeinen Umgangssprache die Bezeichnung
für Papier, das aus Zellstoff hergestellt wurde, der ohne Elementarchlor
oder Chlorverbindungen gebleicht wurde. Am gebräuchlichsten
sind heute Sauerstoff und Wasserstoffperoxid. Solche Papiere werden
mit der Abkürzung "TCF" = totally chlorine free"
gekennzeichnet.
C
Chromoersatzkarton
ist ein mehrschichtiger Faltschachtelkarton, der
ein- oder beidseitig holzfrei gedeckt und einseitig glatt ist. Zwischen
zwei Decklagen, von denen mindestens eine aus gebleichtem (weißem)
Zellstoff besteht, befinden sich Zwischenlagen und Einlagen auf
Holzstoff (Holzschliff).
Siehe Chromokarton

C
Chromopapier
ist holzhaltiges oder holzfreies Papier, das einseitig
gestrichen ist. Der stets wasserfeste Strich entspricht grundsätzlich
dem von Kunstdruckpapier; die Streichmasse ist aber wegen anderer
Anforderungen an das Produkte (gute Offsetdruckeignung sowie Präge-,
Lackier- und Bronzierfähigkeit) anders zusammengesetzt. Chromopapier
wird überwiegend für Etiketten, Einwickler und Bezugpapiere
eingesetzt.
C
Crack-Back
ist die Bezeichnung für ein patentiertes Abdeckpapier
von Haftklebematerialien, das nach dem Umbiegen an vorbehandelten
Schräglinien aufbricht.
C
CSB
(chemischer Sauerstoffbedarf). Beim chemischen
Abbau von Verunreinigungen im Wasser wird Sauerstoff verbraucht.
Der Sauerstoffverbrauch (Bedarf) ist dabei ein Maß für
den Grad einer Verunreinigung. Als Oxidationsmittel bei der analytischen
Bestimmung wird Kaliumdichromat vorgeschrieben.

D
D
De-Inking
Reinigungsverfahren zur Entfernung von Druckfarbe
aus Altpapier zum Zwecke der Gewinnung von Sekundärfasern.
Der aus bedrucktem Altpapier gewonnene Faserbrei wird dabei in einer
Art Wäsche mit Seife und Natronlauge behandelt. Dabei läsen
sich die Druckfarben, eingepumpte Luft treibt die Farbteilchen nach
oben, wo sie als Schaum abgeschäpft werden kännen. Der
Schaum wird eingedickt, verbrannt und die Asche deponiert.
D
Densometer
Instrument zur Bestimmung der Luftdurchlässigkeit
von Papier.
D
Diagrammpapier
Hochwertiges, technisches Spezialpapier zur automatischen
Aufzeichnung von Meßwerten in Registriergeräten.
D
Dickdruckpapier
Weiches, besonders stark auftragendes, elastisches,
voluminäses Papier. Statt Dickdruckpapier findet man auch die
Bezeichnung "Auftragende Papiere" oder "Daunendruck".

D
Dicke
ist der normgerechte Ausdruck (DIN 6730) für
das oft fälschlich als Stärke bezeichnete Maß zwischen
sich gegenüberliegenden Oberflächen.
D
Digitaler
Druck
Aufarbeitung von Daten mittels Computer. Weiterleitung
und Verarbeitung des digitalen Datenbestandes, ohne eine konventionelle
Druckvorstufe zu verwenden.
D
Dimensionsstabilität
Wichtige Qualitätseigenschaft eines Papiers
für den Mehrfarbendruck. Bei Veränderung der rel. Luftfeuchtigkeit
und durch Feuchtigkeitseinwirkung beim Offsetdruck kann es zu einer
mehr oder weniger starken Veränderung der Dimension eines Bogens
kommen. Es entstehen Passerdifferenzen. Die Dimensionsstabilität
eines Papiers wird mit einem Feuchtdehnungsmeßgerät ermittelt
( nach DIN 53 130).
D
DIN
Deutsche Industrie Norm

D
DIN-Papierformate
Der Normenausschuß für das graphische
Gewerbe hat mehrere Norm-Formate festgelegt, die mit Reihe A, B,
C, D bezeichnet werden.
Ausgangsformat der am meisten verwendeten, sogenannten DIN-Reihe
ist der Bogen DIN A0 mit 841 x 1189 mm = 1 qm. Jedes Format ist
doppelt bzw. halb so groß wie das nächste; die einzelnen
Gräßen gehen durch Halbieren des Bogens an seiner längsten
Seite hervor.
Die wichtigsten Office-Formate:
DIN A3 = 297 x 420 mm
DIN A4 = 210 x 297 mm
DIN A5 = 148 x 210 mm
DIN A6 = 105 x 148 mm ("Postkarte")
DIN B4 = 250 x 353 mm
DIN B5 = 176 x 250 mm
DIN C5 = 162 x 229 mm
DIN C6 = 114 x 162 mm
DIN lang = 99 x 210 mm ("Kurzmitteilung")
DIN lang = 220 x 110 mm ("Umschlag")
weitere Formate

D
Dioxine
Dieser begriff umfaßt über 200 verschiedene
Verbindungen der chlorierten Dibenzodioxine und Dibenzofurane. Einige
Vertreter dieser Gruppe zählen zu den gefährlichsten chemischen
Giften. Dioxine sind ein Teil der organischen Chlorverbindungen,
die sich beim Bleichen mit Chlorgas (Elementarchlor) bilden. Daher
wird verstärkt auf dieses Bleichverfahren verzichtet.
D
Dünnpostpapier
Leichtgewichtiges, jedoch festes, matt-weißes
oder farbiges Papier für die Herstellung von Durchschreibesätzen.
D
Dokumentenpapier
Wertvolle Papiere die den Vorschriften und Eigenschaften
nach DIN 6137 entsprechen müssen. Sie haben ein echtes Wasserzeichen.
D
Doppelsiebformer
Papiermaschinentyp, der im Gegensatz zur sogenannten
Langsiebpapiermaschine über zwei zusammenlaufende Siebe verfügt,
zwischen denen die Papierbahn "geformt" wird.

D
Doppelstrich
Bezeichnung für gestrichene Papiere die neben
dem eigentlichen Top-Strich zunächst einen sogenannten , aber
dünneren Vorstrich erhalten um eine noch gleichmäßigere
Oberfläche zu bekommen.
Sehe Gestrichene
Papiere
D
Druckpapier
Sammelname und Oberbegriff für alle Papiere,
die ungestrichen (Naturpapier) oder gestrichen zum Bedrucken geeignet
sind und sich in den verschiedenen Druckverfahren stärungsfrei
verarbeiten lassen.
Sehe Gestrichene
Papiere
D
Druckschwierigkeiten
für die Verarbeitung des Papiers gibt es optimale
klimatische Bedingungen. Gräßere Unterschiede in der
Temperatur und der Luftfeuchtigkeit bereiten den Druckern und Verarbeitern
oftmals große Schwierigkeiten. Temperaturen zwischen +181/4C
und +201/4C, sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 55 - 65 %
sind für das Papierlager und den Verarbeitungsraum richtig.
Vor allen Dingen bei Mehrfarbendrucken auf gleichbleibende Temperatur
und Luftfeuchtigkeit bei allen Farben achten.

D
Duoformer
Bauart eines Obersiebes für Langsiebpapiermaschinen,
um eine zusätzliche Entwässerung der Papierbahn nach oben
zu bewirken.
Sehe Sieb
D
Duplexkarton
Karton, gefertigt aus zwei verschiedenen Lagen.
D
Durchforstung
des Waldes ist notwendig, um ein gesundes Wachstum
der Bäume zu gewährleisten. Aus dem Gesichtspunkt der
Waldpflege heraus, müßte heute noch mehr durchforstet
werden, als dies bisher geschieht. Problem bei der Durchforstung
ist, daß einzelne Bäume gefällt werden, die Nachbarbäume
aber stehenbleiben sollen. Daher kännen keine hochmechanisierten
Verfahren angewendet werden. Als Nutzholz nicht einzusetzen, findet
das Durchforstungs- oder Schwachholz hauptsächlich Verwendung
in der Zellstoff- und Papierindustrie sowie in der Spanplattenindustrie.
D
Durchschlagpapier
Meist holzfreies Papier im Gewichtsbereich von
30-40 g/qm zur Herstellung von Briefdurchschlägen.
D
Durchsicht
Prüfung und Beurteilung eines Papiers bei
durchfallendem Licht. Dabei wird unterschieden nach gleichmäßiger,
ruhiger und klarer Durchsicht bei guten Papieren und ungleichmäßiger,
wolkiger und sehr unruhiger Durchsicht bei weniger guten Papieren.
Sehe Formation

E
E
Echt
B ütten
Man darf nur 1. handgeschöpfte
und 2. auf der Rundsieb-Papiermaschine
gefertigte Papiere als "Echt bütten" bezeichnen,
denn nur bei diesen beiden Herstellungsverfahren entsteht der büttenrand
mit der Bildung des Papierblattes.
Sehe büttenpapier
E
Echt
Pergament
(engl.: vegetable parchment), häufig auch
Pergamentpapier genannt; ein mit Hilfe von Chemikalien dauerhaft
fettdicht und naßfest gemachtes Zellstoffpapier, industriell
erstmals 1861 in England hergestellt. Es entsteht in mehreren getrennten
Arbeitsgängen. Es wird, auch in Kombination mit Aluminiumfolie
oder kunststoffbeschichtet, für die Verpackung von Butter,
Margarine und sonstigen Fetten sowie von Käse und anderen Produkten
der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Technische Anwendungen sind
ebenfalls häufig anzutreffen.
E
Egoutteur
Ein siebbespannter Zylinder, der mit der Siebpartie
zum Egalisieren der papieroberfläche eingesetzt wird. Wenn
man ein fortlaufendes Wasserzeichen
wünscht, benätigt man hierzu einen speziellen Egoutteur
mit Wasserzeichen.
Sehe Siebseite

E
Eingießverfahren
Ursprüngliches, aus China um 105 n.Chr. stammendes
Verfahren zur Papierherstellung, bei dem die Papierfasern in ein
auf einem Teich schwimmendes Sieb eingegossen werden.
E
Einstufige
Papierhersteller
Papierfabriken, die weder ihre Vorprodukte (Faserstoffe)
selbst herstellen noch sich in der Weiterverarbeitung betätigen.
Sie beschränken sich auf eine einzige Produktionsstufe, die
Papierherstellung. Im Gegensatz dazu stehen die sogenannten integrierten
Papierfabriken.
E
Elefantenhaut
Geschützter Markenname für einen auf
Papierbasis entwickelten, extra zähen Werkstoff mit einer typischen
Aderung und besonders hohen Festigkeitwerten. Das Material ist imprägniert
und besonders kratz- und scheuerfest.

E
Elektrosensitives
Papier
Spezialpapier, das auf elektrische Spannung und
Wärme (thermosensitiv) reagiert und sich an den entsprechenden
Stellen schwarz verfärbt. Das Telefax-Papier ist ein Beispiel
für die Anwendung elektrosensitiver Papiere.
E
Elementarchlor
Sehe Chlorbleiche
E
Elfenbeinkarton
Karton, der durch seine Stoffzusammensetzung und
Fertigungsart eine besonders weiße Färbung und elegante,
klare Durchsicht hat.
Sehe Karton
E
Endlospapier
Rollen-Druckpapier für Endlos-Druckmaschinen
zwischen 40-80 g/qm, meist holzfrei aber auch Papiere mit unterschiedlich
hohen Anteilen von Sekundärfasern.

E
Entrinden
ist der erste Arbeitsgang bei Herstellung von Faserstoff
aus Holz. Da die Baumrinden für die Papierherstellung unbrauchbar
sind, werden sie zuvor maschinell entfernt.
E
Entwässerung
Vorgang auf dem Sieb einer Papiermaschine. Dort
erfolgt die eigentliche Blattbildung durch das Ablaufen des in der
Fasersuspension enthaltenen Wassers durch das Sieb. Man spricht
in diesem Zusammenhang von einer Entwässerung.
E
Etikettenpapier
Spezielles Papier für die Herstellung von
Etiketten. Es muß gute drucktechnische Eigenschaften aufweisen
aber vor allen Dingen auch durch die speziellen Anforderungen beim
Etikettieren bestimmte Qualitätsanforderungen bezüglich
Naßfestigkeit, Rollneigung, Reißfestigkeit, Bruchwiderstand,
Laugendurchlässigkeit , Stanzfestigkeit u.a.

F
F
Faltschachtelkarton
Karton, der sich zur Herstellung von Faltschachteln
eignen muß. Besonders kommt es auf die Bedruckbarkeit an und
die sich dann anschließende Veredelung oder Verarbeitung wie
z.B. Lackierung und Stanzung.
F
Falzen
Beim Falzen eines Papiers wird die Oberfläche
der äußeren Seite gespannt und die der inneren Seite
gestaucht. Diese Beanspruchung hat bei gestrichenen Papieren sehr
oft ein aufreißen des Striches auf der äußeren
Seite des Falzes zur Folge. Solange der Falz nur unbedruckte Stellen
durchquert, ist diese Erscheinung soweit nicht stärend. Sobald
aber bedruckte Stellen oder gar bedruckte Flächen davon betroffen
sind, wird ein aufgebrochener Strich sichtbar. Eine Ursache des
Aufreißens kann eventuell in der falschen Laufrichtung des
betreffenden Papiers liegen. Es kann aber auch mäglich sein,
daß die betreffenden Rillwerkzeuge bzw. die Prägetiefe
der Rillnute nicht auf die zu verarbeitende Papierqualität
abgestimmt wurde. Grundsätzlich sollten gestrichene Papiere
ab einem Gewicht von 100 g/qm aufwärts vor dem Falzen gerillt
werden. Man sollte bereits bei der Planung und Gestaltung einer
Drucksache darauf achten, daß der Falz mäglichst nicht
durch bedruckte Stellen führt. Es ist zu empfehlen, im voraus
mit dem beabsichtigten Druckstoff Probefalzungen zu machen.

F
Falzzahl
Maß für die Festigkeit eines Papiers beim Falzen. Sie
gibt an, wieviel Doppelfalzungen ein Versuchsstreifen ausgehalten
hat, bevor er zerreißt.
F
Farbort
Der Farbort eines Papieres bestimmt den Eindruck
der Papierweiße, die rätlich, grünlich oder bläulich
sein kein. Nicht zu verwechseln mit dem Weißgrad des Papieres.
F
Farbreaktionspapier
Bezeichnung für Selbstdurchschreibepapier,
bei dem eine Durchschrift durch eine chemische Farbreaktion erfolgt.
Sie finden Anwendung bei Formularsätzen.
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Farbstoffe
kännen der Papiermasse zugesetzt werden, um
dem Endprodukt von vornherein eine bestimmte durchgehende Färbung
zu geben. Die Färbung kann auch durch Zugabe der Farbstoffe
beim Streichen (gestrichene Papiere) und in der Leimpresse (Oberflächenfärbung)
erreicht werden. Sie bleibt dann auf die gestrichene Seite beschränkt.

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Faserholz
ist im Sinne der Papierindustrie jede Holzart,
die Faserstoffe (Holz) für die Papierherstellung liefert. Bevorzugt
werden Nadelhälzer, die längere Fasern als Laubhälzer
liefern.
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Faserstoffe
Rohmaterialien der Papierherstellung. Dazu zählen
nicht nur Holzstoff (Holzschliff) und Zellstoff, sondern besonders
auch Altpapier, Hadern und Strohzellstoff sowie Fasern aus anderen
Einjahrespflanzen oder synthetische bzw. mineralische Faserstoffe.
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Feinkornprägung
Prägung mittels Kalander,
der eine gravierte Feinkornstruktur besitzt.
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Federleicht-Papier
Andere Bezeichnung für Dickdruckpapier
mit hohem Volumen.

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Feinpapier
Allgemein die Bezeichnung für die edelsten
Erzeugnisse der Papierindustrie. Bei der Herstellung wird besonders
Wert auf Festigkeit der Oberfläche sowie auf gute und gleichmäßige
Durchsicht (auch mit Wasserzeichen) und sehr gute Bedruckbarkeit
gelegt.
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Festmeter
ist eine Maßeinheit für Holz. 1 Festmeter
(fm) entspricht 1 m3 fester Holzmasse, d. h. ohne Zwischenräume
in der Schichtung gedacht. Eine andere Maßeinheit ist der
Raummeter.
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Feuchtprobe
Prüfmethode zur Ermittlung der Laufrichtung eines Papiers.
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Fibrillen
In Pflanzenfasern bündelweise angeordnete
"Mikro-Fibrillen". Technisch gesehen sind Fibrillen ganz
dünne, langgestreckte Faserbruchstücke.

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Filtrierpapier
Mit räscher Mahlung aus Zellstoff und Baumwollfasern
hergestelltes Papier mit hoher Saugfähigkeit und chemischer
Reinheit.
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Filze
Speziell gewebte Tücher. Sie führen die
Papierbahn zur Entwässerung durch die Pressenpartie der Papiermaschine
und anschließend auch durch die Trockenpartie, wobei die Filze
die feuchte Papierbahn gegen die dampfbeheizten Trockenzylinder
pressen.
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Filzmarkierung
Markierung des Filzgewebes der Papiermaschine auf
der Rückseite des Papiers.
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Filzprägung
Eine besonders markante, aber erwünschte Prägung,
die einem Papier in der Naßpresse der Papiermaschine beigebracht
wird. Es entsteht mit einer interessanten Struktur.

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Filzseite
Die bei der Blattbildung auf einer Langsiebpapiermaschine
oben liegende Seite des Papiers. Dadurch entsteht eine gewisse Zweiseitigkeit.
Bei Papieren die auf Doppelsiebmaschinen hergestellt werden, ist
die Zweiseitigkeit deutlich geringer. Dabei wird nach Sieboberseite
und nach Siebunterseite unterschieden.
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Finierung
ist eine spezielle Nachbehandlung, eine Verdichtung
der Oberfläche. Sie ermäglicht eine hähere Passergenauigkeit,
da das Papier nach beiden Seiten gestreckt wurde.
F
Flächenbezogene
Masse
Neue Bezeichnung für Flächengewicht.

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Flächengewicht
Flächengewicht ist das Gewicht (in Gramm)
eines Quadratmeters eines bestimmten Papiers oder Kartons. Es wird
manchmal auch von "Quadratmetergewicht" gesprochen.
7 g/qm - 150 g/qm = Papier
150 g/qm - 600 g/qm = Karton
über 600 g/qm = Pappe
F
Florpostpapier
Weiße oder farbige Papiere mit einem Flächengewicht
von 25, 30 oder 40 g/qm. Sie werden auch als "Dünnpost-
oder Dünndruckpapiere" bezeichnet.
F
Flotations-Verfahren
Verfahren um aus Altpapier die Druckfarbe herauszuläsen.
Sehe De-Inking
F
Fluting
nennt man einen aus Halbzellstoff bestehenden Wellenstoff
(Wellpappe) von 130 - 140 g/qm, wobei der Halbzellstoff vorzugsweise
aus Laubhälzern hergestellt ist.
F
Foils
Stationäre, bogenfärmige Kunststoffleisten,
die die beweglichen Langsiebe (Sieb)
der Papiermaschine tragen und das Wasser an der Unterseite der Siebpartie
entfernen. Sie tragen damit zur Entwässerung des Papiers bei.

F
Formation
Die Struktur und der Grad der Einheitlichkeit der
Faserverteilung im Papier, gemessen oder beurteilt mittels hindurchgeschicktem
Licht. Die Formation wird allgemein auch als die "Durchsicht
des Papiers" bezeichnet.
F
Formatpapier
wird überwiegend für grafische Zwecke,
z. B. in Druckereien, eingesetzt. Im Gegensatz zum Rollenpapier
ist es bereits "ab Werk" auf die vom Auftraggeber bestimmten
Formate zugeschnitten. Dazu wird die Papierbahn über einen
Rollenschneider der Länge nach und auf einem Querschneider
in der Querrichtung geschnitten. Die fertigen Bogen werden anschließend
in besti