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Papierlexikon

 

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Index A-Z
    
A
Abfall
Abfallholz
Absolute Feuchtigkeit
Abweichungen
Abwässer
Abziehetikettenpapier
Abzugspapier
Acetatfolie
Affichenpapier
Alkalileimung
Alterungsbeständigkeit (des Papiers)
Altpapier
Altpapier-Einsatzquote
Altpapier-Rücklaufquote
Altpapier-Sammlungen
Altpapieraufkommen
Altpapierqualitäten
Aluminiumbedampfte Papiere
Andrucke
AOX
AP-Papiere
Aquarellpapier
Archivpapier
Aschegehalt
atro
Aufbereitung
Aufschließen
Ausrüstung
Ausschuß
Ausstattungspapier
B
Bahnbreite
Banknotenpapier
Bankpostpapier
Barytpapier
Belegleserpapier
Beschichtete Papiere und Pappen
Bibeldruckpapier
Bilderdruckpapier
Bildpostkartenkarton
Blatt
Blattbildung
Bleichen
Bogen
Braunschliff
Breitbahn
Briefumschlagpapier
Bristolkarton
Bruchholz
BSB
Bütte
Büttenpapier
Buntpapiere

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C
Calciumkarbonat
CB-Papier
Cellulose
CF-Papier
CFB-Papier
Chemieschliff
Chlor
Chlor- und säurefreie Papiere
Chlorbleiche
Chlorfreie Papiere
Chromoersatzkarton
Chromokarton
Chromopapier
Chromopapiere
Crack-Back
CSB
D
De-Inking
Densometer
Diagrammpapier
Dickdruckpapier
Dicke
Digitaler Druck
Dimensionsstabilität
DIN
DIN-Papierformate
Dioxine
Dünnpostpapier
Dokumentenpapier
Doppelsiebformer
Doppelstrich
Druckpapier
Druckschwierigkeiten
Duoformer
Duplexkarton
Durchforstung
Durchschlagpapier
Durchsicht

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E
Echt Bütten
Echt Pergament
Egoutteur
Eingießverfahren
Einstufige Papierhersteller
Elefantenhaut
Elektrosensitives Papier
Elementarchlor
Elfenbeinkarton
Endlospapier
Entrinden
Entwässerung
Etikettenpapier
F
Faltschachtelkarton
Falzen
Falzzahl
Farbort
Farbreaktionspapier
Farbstoffe
Faserholz
Faserstoffe
Federleicht-Papier
Feinkornprägung
Feinpapier
Festmeter
Feuchtprobe
Fibrillen
Filtrierpapier
Filze
Filzmarkierung
Filzprägung
Filzseite
Finierung
Flächenbezogene Masse
Flächengewicht
Flächengewichtsbestimmung
Florpostpapier
Flotations-Verfahren
Fluting
Foils
Formation
Formatpapier
Fotopapier
Füllstoffe

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G
Ganzstoff
Gautschen
Gautschpresse
Geklebter Karton
Geprägte Wasserzeichen
Gerippt
Geripptes Papier mit Wasserzeichen
Geschäftspapiere
Gestrichene Papiere
Glättwerk
Grafische Papiere
Granuliertes Papier
Gußgestrichene Papiere
H
Hadern
Hadernpapiere
Halbstoffe
Halbzellstoff
Hammerschlagprägung
Handgeschäpfte Papiere
Handpappen
Hanf
Hartpostpapiere
Harzleimung
Heißfolienprägung
Hilfsstoffe
Hochfein
Holz
Holzfreie Papiere
Holzhaltige Papiere
Holzschliff
Holzstoff
Holzvorrat
Holzzellstoff
HWC-Papier
Hygienepapiere

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I
Illustrationsdruckpapier
Impact-Drucker
Indikatorpapiere
Industrieholz
Industrierestholz
Inkjet-Drucker
Integrierte Papierfabriken
ISEGA-Zertifikat
ISO-Zertifikat
J
Japanpapiere
Jato
Josephspapier

K
Kabelpapier
Kalander
Kalandrieren
Kalibriertes Papier
Kanzleipapier
Kaolin
Karton
Kaschierungen
Kegelrefiner
Kleisterpapier
Kläranlagen
Kochung
Kohlepapier
Konditionierung
Konservierung von Papier
Kopierpapier
Kornpapier
Kraftliner
Kraftpackpapier
Kraftpapier
Kraftsackpapier
Kraftzellstoff
Kugelkocher
Kunstdruckpapiere
Kunstfaserzellstoff
Kupfertiefdruckpapier

L
Laminieren
Landkartenpapier
Langsiebmaschine
Laserdruck
Laserdruckpapier
Laubholz
Laufrichtung
Lebensdauerklassen
Leim
Leimpresse
Leimungsgrad
Leinenprägung
Lichtdruckkarton
Lichtechtheit bei Papieren
Lignin
Linters
Löschpapier
Luftfeuchtigkeit
Luftpostpapier
lutro
LWC-Papier

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M
Magazinpapier
Mahlung
Maschinenbüttenpapier
Maschinengestrichenes Papier
Maschinenglatt
Maschinenpappe
Massenentsäuerung
Mattgestrichene Papiere
Mattpostpapiere
Mehrfachrundsiebmaschinen
Mehrschichtenblattbildung
Melieren
Metallpapier
Mischbütte
Mittelfeine
Molette-Wasserzeichen
N
Nachhaltigkeit
Nagelprobe
Naßfeste Papiere
Naßpartie
Naßreißfestigkeit
Natronpapier
Naturkarton
Naturpapier
NCR-Papier
Non Impact-Drucker
Normalpapier
Nuten

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O
Oberflächenfestigkeit
Oberflächenleimung
Obersieb
Ölpapier
Offsetdruck
Offsetpapier
Opazität
Optische Aufheller
Original-Kunstdruckpapier
P
Packpapier
Papier
Papieranfaserung
Papierformate
Papiergewicht
Papiermaschine
Papierprüfung
Papierrohstoffe
Papiertechnische Stiftung
Papiervolumen
Pappe
Papyrolin
Papyrus
Pauscht
Pergamentersatz
Pergamentpapier
Pergamin
Plakatpapier
Postconsumer-Waste
Postkartenkarton
Prägungen
Preconsumer-Waste
Pressenpartie
Programmpapier
Pulp
Pulper

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Q
Quadrant-Papierwaage
Querschneiden
Querschneider
R
Radierfestigkeit
Rakelstreichmaschine
Randwelligkeit des Papiers
Raster, Rasterweite
Raummeter
Reagenzpapiere
Recycling
Recyclingpapiere
Refiner
Reißfestigkeit
Reißprobe
Restholz
Ries
Rillfähigkeit
Rohpapier
Rollenschneider
Rollrakel-Streichverfahren
Rotationsdruckpapier
Räsche Mahlung
Rundsiebmaschinen
Rupffestigkeit

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S
Satinage
Satiniert
SC-Papiere
Schattenwasserzeichen
Schleifen
Schmalbahn
Schmierige Mahlung
Schänseite
Schreibmaschinenpapiere
Schreibpapiere
Schrenzpapier
Schwachholz
Seidenpapiere
Sekundärfasern
Selbstdurchschreibepapier
Sieb
Siebpartie
Siebseite
Silikonpapier
Spielkartenkarton
Ster
Stoff
Stoffaufbereitung
Stoffauflauf
Stofflöser
Streckgang
Streichmaschine
Strohzellstoff
Sulfatzellstoff
Säurefreie Papiere
SWAN LABEL
Synthetische Papiere
T
Tabellierpapier
Tambour
TCF
Teebeutelpapier
Technische und Spezial-Papiere
Telefaxpapier
Testliner
Text & Cover Papiere
Thermosensitives Papier
Tiefdruckpapier
Tintenstrahlpapiere
Tissue
TMP
Transparentpapier
Transferdruckpapier
Triplexkarton
Trockenpartie
Tropenholz

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U
Umschlagkarton
Umweltschutzpapier
Umweltzeichen
V
VDP
Velinpapier
Vergpapier
Verbrauch
Veredelung
Vergilben
Verpackungskarton und -pappen
Volumen von Papier
Vorsatzpapier
W
Wachspapier
Wald
Walzenglättwerk
Walzenstreichverfahren
Wasser
Wasser- und Abwasserforschungsstelle (WAF)
Wasserzeichen
Weißgrad
Weißschliff
Wellpappe
Werkdruckpapier
Wertzeichenpapier
Wickelpappen
X
Xerographiepapier

 

Z
Zeitungsdruckpapier
Zellstoff
Zellulose
Zigarettenpapier
ZP-Papiere
Zweiseitigkeit

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A

Abfall

sind gemäß Abfallgesetz vom 1.11.1986 "bewegliche Sachen, deren sich der Besitzer entledigen will oder deren geordnete Entsorgung zur Wahrung des Wohls der Allgemeinheit, insbesondere des Schutzes der Umwelt, geboten ist". In der Bundesrepublik Deutschland liegt der Anteil der Papier-, Pappe- und Verpackungsverbundanteile unter 20%.

Abfallholz

Wichtige Rohstoffquelle für die Zellstoff - und Papierindustrie. Abfallholz fällt an bei der Pflege und Durchforstung der Wälder als Bruch- oder Durchforstungsholz.
siehe Holz 

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A      Absolute Feuchtigkeit

Bei Papier versteht man unter der absoluten Feuchtigkeit die Wassermenge in Gewichtsprozent, die im Papier vorhanden ist.

A      Abweichungen

Bei allen Lieferungen hat der Verkäufer das Recht auf Abweichungen. Für die Beurteilung einer Lieferung im Falle einer Mängelrüge, auch wenn diese sich auf Mengen-, Maß- und Gewichtsabweichungen gründet, ist nur der durchschnittliche Ausfall, nicht aber sind einzelne Rollen oder Rollenteile, Bogen, Pakete oder Ballen maßgebend.

A      Abziehetikettenpapier

Spezielles Papier mit einem wasserläslichen Strich für die Herstellung von Abziehbildern im Offset- oder Siebdruck.

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A      Abzugspapier

Sehr saugfähiges Naturpapier für Vervielfältigungen. Man findet auch die Bezeichnung "Saugpost".

A      Acetatfolie

glasklare Kunststoffolie in matt und glänzend.

A      Affichenpapier

Andere Bezeichnung für "Plakatpapier".

A      Alkalileimung

Beimengung von synthetischen Masseleimungsstoffen und alkalischen Füllstoffen bei der Herstellung von Papier. Die so hergestellten Papiere werden als "neutralgeleimt" bezeichnet.
Siehe Harzleimung, Leimpresse, Leimungsgrad

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A      Alterungsbeständigkeit (des Papiers)

Experten definieren ein Papier als alterungsbeständig ("Frankfurter Forderungen" vom Feb.1990) , wenn es
* als Natur -oder Streichrohpapier holzfrei, zu 100% aus gebleichten Zellstoffen hergestellt ist
* einen ph-Wert von 7,5 - 9 (alkalisch) aufweist,
* einen Calciumcarbonat-Anteil von mindestens 3% besitzt.
Eine Normung der Deutschen Papierindustrie ist in der DIN-ISO 6738 fesgelegt. Diese Norm wurde vom Arbeitsausschuß NPa-AA 21 "Alterungsbeständige Papiere" im Normenausschuß Papier und Pappe ausgearbeitet. Das Zertifikat behandelt in sehr technischer Form die Kriterien, welche ein Papier und Karton erfüllen muß, um der geforderten Lebensdauer-Klasse (LDK) zu entsprechen. Angewendet werden soll diese Norm vor allem für Papiere und Kartons, die als Informationsträger -- z.B. In Form von Schriftstücken und Büchern -- nach längerer Lagerzeit in Archiven und Bibliotheken noch benutzbar sein müssen. Diese Norm kann auf holzhaltige, holzfreie und altpapierhaltige Papiere angewendet werden.
Die erwähnten Lebensdauerklassen - LDK genannt - werden in der DIN-ISO 6738 wie folgt klassifiziert:
1) LDK 24-85: Diese Papiere dürfen alterungsbeständig genannt werden sie haben eine Lebensdauer an die hächste Ansprüche gestellt werden kännen
2) LDK 12-80: Papiere dieser LDK haben eine Lebensdauer von einigen 100 Jahren
3) LDK 6-70: Papiere dieser LDK haben eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahren 4) LDK 6-40: Papiere dieser LDK haben eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren.
Die amerikanische Norm für Alterungsbeständigkeit heißt ANSI-Norm Z 39.48. Ebenso gibt die internationale "DIN-ISO 9706" eine Aussage über die Alterungsbeständigkeit. Diese Norm erkennt nur holzfreie Papiere an. Das DIN-ISO 9706-Zeichen wird für langlebige Dokumente vergeben und sagt eine hohe Alterungsbeständigkeit aus. Die DIN-ISO 6738 hingegen ist eine Prüfnorm; sie kennt eine gestaffelte Alterungsbeständigkeit.

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A      Altpapier

ist der Menge nach der wichtigste Rohstoff der Papierherstellung. Sein Anteil am gesamten Faserstoffeinsatz der Papierindustrie liegt bei 62,1 % (1995). (Zum Vergleich: Der Zellstoff-Anteil beträgt 27,5 %.) Wegen seiner qualitativen Eigenheiten ist das Altpapier nicht in allen Bereichen der Papierherstellung voll einsetzbar. Hauptabnehmer sind die Produzenten von Papier und Pappe für Verpackungszwecke, sowie Zeitungsdruck. Die Vorstellung von einem lückenlosen Kreislauf von Alt- und Neupapier, bei dem das Altpapier der einzige Rohstoff der Papier- und Pappeherstellung wäre, ist bedauerlicherweise eine Illusion. Da sich nämlich bei jedem Einsatz die Qualität der Fasern verschlechtert, muß ständig ein gewisses Mindestmaß an frischem Material zugefügt werden, um einen "Recycling-Kollaps" zu vermeiden.

A      Altpapier-Einsatzquote

ist das Verhältnis des Altpapierverbrauchs zur Produktion von Papier und Pappe. Bei einem Altpapierverbrauch von rund 8,6 Millionen Tonnen und einer Produktion von etwa 14,8 Millionen Tonnen erreicht die Altpapier-Einsatzquote 58% in 1995.
Siehe Altpapier

A      Altpapier-Rücklaufquote

ist das Verhältnis vom Altpapieraufkommen zum Papier- und Pappeverbrauch. Bei einem Aufkommen von rund 10,5 Millionen Tonnen und einem Papier- und Pappeverbrauch von etwa 15,8 Millionen Tonnen, beträgt die Altpapier-Rücklaufquote in der Bundesrepublik Deutschland rund zwei Drittel.

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A      Altpapier-Sammlungen

werden betrieben bei den Druckereien, den Papierverarbeitern, beim "auspackenden Gewerbe" wie Kaufhäusern und Supermärkten, beim Handel und in Verwaltungen sowie bei den Haushalten. Gesammelt wird vom gewerblichen Altpapierhandel, von der Papierindustrie selbst sowie von nicht gewerblichen, freiwilligen Sammlern.

A      Altpapieraufkommen

ist die Menge an Altpapier, die aus dem Inland für die Papierherstellung zur Verfügung steht. Das Altpapieraufkommen erreicht in der Bundesrepublik rund 10,5 Millionen Tonnen in 1995.

A      Altpapierqualitäten

gibt es theoretisch mehr, als es Papiersorten gibt. Praktisch ist es nicht möglich, alle Sorten getrennt voneinander zu erfassen. Der Altpapiermarkt unterscheidet 40 Handelsklassen. Die kritische Stelle bei der Wiederverwertung von Altpapier ist die Sortierung. Die gemischten Altpapiersorten, die der Papierindustrie heute überwiegend angeboten werden, weisen die unterschiedlichsten Faserqualitäten auf und enthalten neben den Druckfarben auch Verunreinigungen wie Kleber und Kunststoffe. Gut sortierte, "reine" Sorten stehen in der Qualitätsskala obenan -- allen voran die überwiegend in Druckereien anfallenden "holzfreien weißen Späne", z. B. unbedruckte Randabschnitte, die Zellstoff am nächsten kommen.
Gemischtes Altpapier z. B. aus den Haushalten ist dagegen weiter unten angesiedelt.

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A      Aluminiumbedampfte Papiere

Druckpapiere mit einer durch Metallbedampfung metallisiertes Papier.

A      Andrucke

Besonders bei Naturpapier ist es empfehlenswert, Andrucke auf dem Originalpapier vorzunehmen, und zwar unter Verwendung von schnell wegschlagenden, oxydativ trocknenden Farben. Es sollte je nach der Flächendeckung und farbintensität ggf. auch Trockenstoff zugeführt werden. Es ist im Vorfeld des Andrucks wichtig, die Lithos dem Originalmaterial anzupassen (Oberfläche, Papierfarbe, usw.).

A      AOX

International gebräuchliche Maßeinheit, um die Abwasserbelastung mit Chlorkohlenwasserstoff verschiedener Zellstofffabriken miteinander vergleichen zu kännen. Der AOX-Wert bildet die Grundlage für die Einteilung in "chlorfrei", "chlorarm" und "chlorgebleicht".

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A      AP-Papiere

Abkürzung für Papiersorten, die ganz oder überwiegend aus Altpapier bestehen. Dazu zählen traditionell viele der für Verpackungszwecke bestimmten Papier-, Karton- und Pappesorten (vor allem Wellpappenrohpapiere) sowie eine Teil der in Deutschland erzeugten Hygienepapiere. Außerdem werden auch Druck- und Schreibpapiere aus Altpapier hergestellt. In Deutschland hergestelltes Zeitungsdruckpapier besteht zum überwiegenden Teil aus Altpapier.

A      Aquarellpapier

Holzfreies Papier, manchmal auch hadernhaltiges oder ausschließlich aus Hadern hergestelltes Zeichenpapier mit rauher oder strukturierter Oberfläche. Die Leimung ist so abgestimmt, daß die Wasserfarben vom Papier zwar gut angenommen werden, aber nicht durchschlagen; das Papier muß radierfest sein.

A      Archivpapier

Papier, das auf Dauerhaftigkeit ausgelegt ist und für Aufzeichnungen mit langer Lebensdauer verwendet wird.
Siehe Lebensdauerklassen

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A      Aschegehalt

Der Aschegehalt eines Papiers gibt Auskunft über den Anteil an Verunreinigungen, Füllstoffen und Pigmenten, die neben den Faserstoffen organische Bestandteile im Papier enthalten. Es sind anorganische Substanzen, die nicht verbrennen.

A      atro

absolut trocken. Lutro Maßstab für die Messung des Trockengehalts von Papier und Zellstoff.

A      Aufbereitung

ist nach der Faserstoffgewinnung die erste Stufe der eigentlichen Papierherstellung. Dabei werden zunächst die als Halbstoffe angelieferten Faserstoffe mit viel Wasser "aufgeschwemmt", d. h. in einen dünnen Brei verwandelt. Nach -- oft mehrstufiger -- Reinigung und Mahlung des Faserbreis werden die Hilfsstoffe zugegeben. Durch eine nochmalige Verdünnung erhält der Faserbrei dann die richtige Konsistenz (bis zu 99 Prozent Wasser) für die Weiterverarbeitung auf der Papiermaschine. Er wird dann als "Ganzstoff" bezeichnet.

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A      Aufschließen

Begriff aus der Papiererzeugung. Es sind diejenigen Arbeitsgänge, denen man die Rohfasern (z.B. Holz) unterziehen muß, um sie für die Zwecke der Papierherstellung nutzbar machen zu kännen. Es gibt verschiedene Aufschlußverfahren.
Siehe Mahlung, Kochung

A      Ausrüstung

In der Papiererzeugung eine Vielzahl von Arbeitsgängen der Weiterverarbeitung der von der Papiermaschine oder Streichmaschine kommenden Rollen zu Bogen oder versandfertigen Rollen. Dazu gehären in erster Linie das Schneiden, das Sortieren und das Verpacken

A      Ausschuß

Papier, das durch Fehler in der Papierfabrikation ausgeschieden wurde und der erneuten Herstellung von guter Ware wieder der Produktion zugeführt werden kann. In der Fachsprache der Papiermacher sind "Ausschuß" auch "Stücke".

A      Ausstattungspapier

Weiße und farbige Papiere. Vielfach geprägt (auch mit Wasserzeichen). Für anspruchsvolle Briefbogen und Briefkassetten. Ein Ausstattungspapier ermöglicht, das gesamte Geschäftspapier einer Firma (Briefbogen, Prospekte, Visitenkarten) aus einem Guß in einer Papiersorte herzustellen.

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B

B      Bahnbreite

Die Bahnbreite ist die Rollenbreite, in der das Papier auf der Papiermaschine gearbeitet ist. Sie läuft quer zur Laufrichtung.

B      Banknotenpapier

Sehr dauerhaftes, griff- und falzfestes, für den Mehrfarbendruck geeignetes fälschungssicheres Papier mit echten, mehrstufigen Wasserzeichen (Schattenwasserzeichen). Die Herstellung solcher Papiere erfolgt auf sogenannten Rundsiebmaschinen.
Siehe Wasserzeichen

B      Bankpostpapier

ist ein griffiges und klanghart gearbeitetes Papier für Schreib- und Textverarbeitungssysteme. Es ist aus hochwertigem Zellstoff und häufig mit Hadernanteil. Es zeichnet sich durch besonders gleichmäßige Durchsicht aus. Bankpostpapiere gibt es mit und ohne Wasserzeichen.

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B      Barytpapier

Geleimtes, knotenfreies und mit einem Strich aus Bariumsulfat gestrichenes Papier. Es hat eine vällig glatte und sehr geschlossene Oberfläche. Es ist Rohmaterial für die Fotopapierherstellung, wurde aber weitgehend durch beidseitig mit einer dünnen Polyäthylenfolie beschichtete Papiere verdrängt.

B      Belegleserpapier

Unter hohen Qualitätsnormen hergestelltes Papier für die maschinelle Datenverarbeitung. Es werden dafür holzfreie Papiere verwendet. Die Normen und Spezifikationen für solche Papiere sind in einer DIN-Vorschrift festgelegt.

B      Beschichtete Papiere und Pappen

werden vorwiegend dort eingesetzt, wo die natürlichen Eigenschaften des Papiers für einen bestimmten Verwendungszweck nicht ausreichen. Zur Beschichtung wir heute bevorzugt Kunststoff verwendet (früher waren es Wachs, Paraffin oder Bitumen), der im flüssigen oder pastäsen Zustand auf das Papier gebracht wird.
Beschichtete Papiere und Pappen sind besonders als Verpackungsmaterialien für Flüssigkeiten oder feuchtigkeitsgefährdete Güter geeignet.
Siehe Kaschierungen

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B      Bibeldruckpapier

Hochwertiges, festes, dünnes, opakes, feinstes Druckpapier zur Herstellung umfangreicher, aber dünner Bücher.

B      Bilderdruckpapier

Oberbegriff für eine Vielzahl gestrichener Papiere unterschiedlicher Qualität die im Bogenoffset- und Rollenoffsetdruck mehrfarbig bedruckt werden kännen.
Siehe Gestrichene Papiere.

B      Bildpostkartenkarton

Bezeichnung für ein- oder beidseitig matt- oder auch glänzend gestrichenen Karton von 180 - 240 g/qm. Auch sogenannte gußgestrichene d.h. spiegelglänzende Kartons werden für den Druck von Bildpostkarten eingesetzt.
Siehe Gußgestrichene Papiere

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B      Blatt

Papier und Karton in ungefalztem Zustand und kleiner als das Format DIN A 3. Für Formate, die im ungefalzten Zustand größer als A3 sind, wird im allgemeinen der Ausdruck "Bogen" verwendet.

B      Blattbildung

Blattbildung ist bei der manuellen und auch maschinellen Papierherstellung die Bildung eines flächigen Gefüges aus Fasern und Füllstoff, also die Herstellung von Papier.
Siehe Langsiebpapiermaschine

B      Bleichen

Unter Bleichen ist die Erhöhung des Weißgrades eines Faserstoffes zur Herstellung von Papier zu verstehen. Der Bleichprozeß (Bleichen) ist eine Weiterführung des chemischen Aufschlusses, bei der die Abtrennung der Zellulosebegleitstoffe vollendet wird. Denn der Zellstoff hat nach dem chemischen Aufschluß eine gelbliche bis braune Färbung. Das Bleichen erfolgt heute mehr und mehr ohne Chlor oder Chlorverbindungen.
Siehe Chlorbleiche

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B      Bogen

Oberbegriff für auf Format geschnittenes Papier. Gefalzte Bogen werden als Falzbogen bezeichnet.
Siehe Blatt

B      Braunschliff

ist eine Holzschliffart, für die hauptsächlich Kiefernholz eingesetzt wird. Das Holz wird vor dem Schleifen gedämpft oder gekocht, um beim Schleifvorgang die Lockerung und Herauslösung der Fasern zu erleichtern.
Siehe TMP, Weißschliff und Zellstoff

B      Breitbahn

Ein Papierbogen, dessen lange Seite aus der Breite der Papierbahn geschnitten wurde. Die Laufrichtung des Bogens liegt also parallel zur Schmalseite.

B      Briefumschlagpapier

Einseitig glattes oder satiniertes (geglättetes), schreibfestes weißes oder farbiges Papier mit Fächengewichten von 40-60 g/qm. Es wird in verschiedenen Qualitäten holzfrei, holzhaltig aber auch mit hohen Anteilen an Sekundärfasern (Recyclingpapier) hergestellt.

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B      Bristolkarton

Bristolkarton aus mindestens drei (verschiedenen) Lagen. Er ist besonders auftragend und stabil.
Siehe Karton

B      Bruchholz

entsteht z. B. dadurch, daß ein Unwetter den Forst verwüstet, Äste oder ganze Bäume abbricht ("Windbruch") oder im Winter Äste und auch ganze Bäume durch das Gewicht des auf ihnen lastenden Schnees abbrechen ("Schneebruch"). Die sehr kostspieligen Aufräumungsarbeiten - als Voraussetzung zur Wiederaufforstung und als Schutz gegen Insektenbefall und Waldbrände sind nur zu finanzieren, wenn sich Käufer für die Abfallhölzer finden. Verwertet wird das Bruchholz nur in der Zellstoff- und Papierindustrie sowie bei der Spanplattenherstellung, die damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung des Waldes leisten.

B      BSB

(biochemischer Sauerstoffbedarf). Beim biologischen Abbau von Verunreinigungen im Wasser wird Sauerstoff verbraucht. Der Sauerstoffverbrauch (Bedarf) ist dabei ein Maß für den Grad einer Verunreinigung. In der Praxis mißt man den BSB als BSB5, das ist der Sauerstoffbedarf in einer bestimmten Wassermenge während 5 Tagen. (CSB).

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B      Bütte

Rundes oder ovales Holzgefäß, aus dem verdünnter Faserbrei, das sogenannte Ganzzeug (Ganzstoff) manuell zur Herstellung von Büttenpapier manuell mit Hilfe eines Siebes geschöpft wird.

B      Büttenpapier

Ursprünglich von Hand mit einem Sieb "aus der Bütte" geschöpftes Papier. Dabei steht der Büttenrand organisch mit der Blattbildung in Beziehung. Es entsteht der für solche Papiere typische, ungleichmäßige und verlaufende Büttenrand handgeschöpfter Papiere. Es gibt heute auch imitierte Büttenpapiere (z.B. mit gestanztem oder nicht verlaufendem Rand!)
Siehe Maschinenbüttenpapier

B      Buntpapiere

Im Gegensatz zu farbigen Papieren, werden Buntpapiere erst nachträglich durch Färben und Mustern (meist künsterisch-manuell) hergestellt. Es gibt zahlreiche Techniken.
Sehe Kleisterpapier

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C

C      Calciumkarbonat

Bezeichnung für Kreide oder Kalkstein. Wichtiges Produkt der Papierindustrie für die Herstellung von Papier als Füllstoff oder für Streichfarbe als Pigment.

C      CB-Papier

Auf der Rückseite mit einem farbenentwicklenden Strich versehenes Papier (coated back) für die Herstellung von selbstdurchschreibenden Mehrfachformularen.

C      Cellulose

Siehe Zellulose

C      CF-Papier

Auf der Oberseite mit einem farbentwickelnden Strich versehenes Basispapier (coated front) für die Herstellung von selbstdurchschreibenden Mehrfachformularen.

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C      CFB-Papier

Beidseitig gestrichenes Papier für die Herstellung von selbstdurchschreibenden Mehrfach-Formularsätzen (coated front back).

C      Chemieschliff

entsteht durch Verschleifen (Holzschliff) von Faserholzknüppeln, die zuvor mit warmen Lösungen von Natriumverbindungen behandelt wurden, um die Fasern schon teilweise aufzuschließen.

C      Chlor

Siehe Chlorbleiche

C      Chlor- und säurefreie Papiere

Papiere ohne metallschädliche Bestandteile zum Verpacken von empfindlichen Gegenständen aus Metall.

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C      Chlorbleiche

Zellstoffbleiche mit Hilfe von Elementarchlor oder Chlorverbindungen. Die Chlorbleiche ist, chemisch gesehen, das optimale Verfahren, um Lignin, das unter Sauerstoffeinwirkung das Papier brüchig macht und stark vergilben läßt, von der Zellstoff-Faser zu trennen. Der Nachteil des Verfahrens ist aber, dass die Abwässer aus der Chlorbleiche leider nur unzureichend gereinigt werden können und daher die Gewässer belasten. Weltweit werden aber aus diesem Grunde bereits chlorfreie alternative Bleichverfahren praktiziert, die keine Umweltbelastung darstellen.
Siehe Bleichen

C      Chlorfreie Papiere

In der allgemeinen Umgangssprache die Bezeichnung für Papier, das aus Zellstoff hergestellt wurde, der ohne Elementarchlor oder Chlorverbindungen gebleicht wurde. Am gebräuchlichsten sind heute Sauerstoff und Wasserstoffperoxid. Solche Papiere werden mit der Abkürzung "TCF" = totally chlorine free" gekennzeichnet.

C      Chromoersatzkarton

ist ein mehrschichtiger Faltschachtelkarton, der ein- oder beidseitig holzfrei gedeckt und einseitig glatt ist. Zwischen zwei Decklagen, von denen mindestens eine aus gebleichtem (weißem) Zellstoff besteht, befinden sich Zwischenlagen und Einlagen auf Holzstoff (Holzschliff).
Siehe Chromokarton

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C      Chromopapier

ist holzhaltiges oder holzfreies Papier, das einseitig gestrichen ist. Der stets wasserfeste Strich entspricht grundsätzlich dem von Kunstdruckpapier; die Streichmasse ist aber wegen anderer Anforderungen an das Produkte (gute Offsetdruckeignung sowie Präge-, Lackier- und Bronzierfähigkeit) anders zusammengesetzt. Chromopapier wird überwiegend für Etiketten, Einwickler und Bezugpapiere eingesetzt.

C      Crack-Back

ist die Bezeichnung für ein patentiertes Abdeckpapier von Haftklebematerialien, das nach dem Umbiegen an vorbehandelten Schräglinien aufbricht.

C      CSB

(chemischer Sauerstoffbedarf). Beim chemischen Abbau von Verunreinigungen im Wasser wird Sauerstoff verbraucht. Der Sauerstoffverbrauch (Bedarf) ist dabei ein Maß für den Grad einer Verunreinigung. Als Oxidationsmittel bei der analytischen Bestimmung wird Kaliumdichromat vorgeschrieben.

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D

D      De-Inking

Reinigungsverfahren zur Entfernung von Druckfarbe aus Altpapier zum Zwecke der Gewinnung von Sekundärfasern. Der aus bedrucktem Altpapier gewonnene Faserbrei wird dabei in einer Art Wäsche mit Seife und Natronlauge behandelt. Dabei läsen sich die Druckfarben, eingepumpte Luft treibt die Farbteilchen nach oben, wo sie als Schaum abgeschäpft werden kännen. Der Schaum wird eingedickt, verbrannt und die Asche deponiert.

D      Densometer

Instrument zur Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Papier.

D      Diagrammpapier

Hochwertiges, technisches Spezialpapier zur automatischen Aufzeichnung von Meßwerten in Registriergeräten.

D      Dickdruckpapier

Weiches, besonders stark auftragendes, elastisches, voluminäses Papier. Statt Dickdruckpapier findet man auch die Bezeichnung "Auftragende Papiere" oder "Daunendruck".

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D      Dicke

ist der normgerechte Ausdruck (DIN 6730) für das oft fälschlich als Stärke bezeichnete Maß zwischen sich gegenüberliegenden Oberflächen.

D      Digitaler Druck

Aufarbeitung von Daten mittels Computer. Weiterleitung und Verarbeitung des digitalen Datenbestandes, ohne eine konventionelle Druckvorstufe zu verwenden.

D      Dimensionsstabilität

Wichtige Qualitätseigenschaft eines Papiers für den Mehrfarbendruck. Bei Veränderung der rel. Luftfeuchtigkeit und durch Feuchtigkeitseinwirkung beim Offsetdruck kann es zu einer mehr oder weniger starken Veränderung der Dimension eines Bogens kommen. Es entstehen Passerdifferenzen. Die Dimensionsstabilität eines Papiers wird mit einem Feuchtdehnungsmeßgerät ermittelt ( nach DIN 53 130).

D      DIN

Deutsche Industrie Norm

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D      DIN-Papierformate

Der Normenausschuß für das graphische Gewerbe hat mehrere Norm-Formate festgelegt, die mit Reihe A, B, C, D bezeichnet werden.
Ausgangsformat der am meisten verwendeten, sogenannten DIN-Reihe ist der Bogen DIN A0 mit 841 x 1189 mm = 1 qm. Jedes Format ist doppelt bzw. halb so groß wie das nächste; die einzelnen Gräßen gehen durch Halbieren des Bogens an seiner längsten Seite hervor.
Die wichtigsten Office-Formate:
DIN A3 = 297 x 420 mm
DIN A4 = 210 x 297 mm
DIN A5 = 148 x 210 mm
DIN A6 = 105 x 148 mm ("Postkarte")
DIN B4 = 250 x 353 mm
DIN B5 = 176 x 250 mm
DIN C5 = 162 x 229 mm
DIN C6 = 114 x 162 mm
DIN lang = 99 x 210 mm ("Kurzmitteilung")
DIN lang = 220 x 110 mm ("Umschlag")
weitere Formate

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D      Dioxine

Dieser begriff umfaßt über 200 verschiedene Verbindungen der chlorierten Dibenzodioxine und Dibenzofurane. Einige Vertreter dieser Gruppe zählen zu den gefährlichsten chemischen Giften. Dioxine sind ein Teil der organischen Chlorverbindungen, die sich beim Bleichen mit Chlorgas (Elementarchlor) bilden. Daher wird verstärkt auf dieses Bleichverfahren verzichtet.

D      Dünnpostpapier

Leichtgewichtiges, jedoch festes, matt-weißes oder farbiges Papier für die Herstellung von Durchschreibesätzen.

D      Dokumentenpapier

Wertvolle Papiere die den Vorschriften und Eigenschaften nach DIN 6137 entsprechen müssen. Sie haben ein echtes Wasserzeichen.

D      Doppelsiebformer

Papiermaschinentyp, der im Gegensatz zur sogenannten Langsiebpapiermaschine über zwei zusammenlaufende Siebe verfügt, zwischen denen die Papierbahn "geformt" wird.

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D      Doppelstrich

Bezeichnung für gestrichene Papiere die neben dem eigentlichen Top-Strich zunächst einen sogenannten , aber dünneren Vorstrich erhalten um eine noch gleichmäßigere Oberfläche zu bekommen.
Sehe Gestrichene Papiere

D      Druckpapier

Sammelname und Oberbegriff für alle Papiere, die ungestrichen (Naturpapier) oder gestrichen zum Bedrucken geeignet sind und sich in den verschiedenen Druckverfahren stärungsfrei verarbeiten lassen.
Sehe Gestrichene Papiere

D      Druckschwierigkeiten

für die Verarbeitung des Papiers gibt es optimale klimatische Bedingungen. Gräßere Unterschiede in der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit bereiten den Druckern und Verarbeitern oftmals große Schwierigkeiten. Temperaturen zwischen +181/4C und +201/4C, sowie eine relative Luftfeuchtigkeit von 55 - 65 % sind für das Papierlager und den Verarbeitungsraum richtig. Vor allen Dingen bei Mehrfarbendrucken auf gleichbleibende Temperatur und Luftfeuchtigkeit bei allen Farben achten.

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D      Duoformer

Bauart eines Obersiebes für Langsiebpapiermaschinen, um eine zusätzliche Entwässerung der Papierbahn nach oben zu bewirken.
Sehe Sieb

D      Duplexkarton

Karton, gefertigt aus zwei verschiedenen Lagen.

D      Durchforstung

des Waldes ist notwendig, um ein gesundes Wachstum der Bäume zu gewährleisten. Aus dem Gesichtspunkt der Waldpflege heraus, müßte heute noch mehr durchforstet werden, als dies bisher geschieht. Problem bei der Durchforstung ist, daß einzelne Bäume gefällt werden, die Nachbarbäume aber stehenbleiben sollen. Daher kännen keine hochmechanisierten Verfahren angewendet werden. Als Nutzholz nicht einzusetzen, findet das Durchforstungs- oder Schwachholz hauptsächlich Verwendung in der Zellstoff- und Papierindustrie sowie in der Spanplattenindustrie.

D      Durchschlagpapier

Meist holzfreies Papier im Gewichtsbereich von 30-40 g/qm zur Herstellung von Briefdurchschlägen.

D      Durchsicht

Prüfung und Beurteilung eines Papiers bei durchfallendem Licht. Dabei wird unterschieden nach gleichmäßiger, ruhiger und klarer Durchsicht bei guten Papieren und ungleichmäßiger, wolkiger und sehr unruhiger Durchsicht bei weniger guten Papieren.
Sehe Formation

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E

E      Echt B ütten

Man darf nur 1. handgeschöpfte und 2. auf der Rundsieb-Papiermaschine gefertigte Papiere als "Echt bütten" bezeichnen, denn nur bei diesen beiden Herstellungsverfahren entsteht der büttenrand mit der Bildung des Papierblattes.
Sehe büttenpapier

E      Echt Pergament

(engl.: vegetable parchment), häufig auch Pergamentpapier genannt; ein mit Hilfe von Chemikalien dauerhaft fettdicht und naßfest gemachtes Zellstoffpapier, industriell erstmals 1861 in England hergestellt. Es entsteht in mehreren getrennten Arbeitsgängen. Es wird, auch in Kombination mit Aluminiumfolie oder kunststoffbeschichtet, für die Verpackung von Butter, Margarine und sonstigen Fetten sowie von Käse und anderen Produkten der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Technische Anwendungen sind ebenfalls häufig anzutreffen.

E      Egoutteur

Ein siebbespannter Zylinder, der mit der Siebpartie zum Egalisieren der papieroberfläche eingesetzt wird. Wenn man ein fortlaufendes Wasserzeichen wünscht, benätigt man hierzu einen speziellen Egoutteur mit Wasserzeichen.
Sehe Siebseite

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E      Eingießverfahren

Ursprüngliches, aus China um 105 n.Chr. stammendes Verfahren zur Papierherstellung, bei dem die Papierfasern in ein auf einem Teich schwimmendes Sieb eingegossen werden.

E      Einstufige Papierhersteller

Papierfabriken, die weder ihre Vorprodukte (Faserstoffe) selbst herstellen noch sich in der Weiterverarbeitung betätigen. Sie beschränken sich auf eine einzige Produktionsstufe, die Papierherstellung. Im Gegensatz dazu stehen die sogenannten integrierten Papierfabriken.

E      Elefantenhaut

Geschützter Markenname für einen auf Papierbasis entwickelten, extra zähen Werkstoff mit einer typischen Aderung und besonders hohen Festigkeitwerten. Das Material ist imprägniert und besonders kratz- und scheuerfest.

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E      Elektrosensitives Papier

Spezialpapier, das auf elektrische Spannung und Wärme (thermosensitiv) reagiert und sich an den entsprechenden Stellen schwarz verfärbt. Das Telefax-Papier ist ein Beispiel für die Anwendung elektrosensitiver Papiere.

E      Elementarchlor

Sehe Chlorbleiche

E      Elfenbeinkarton

Karton, der durch seine Stoffzusammensetzung und Fertigungsart eine besonders weiße Färbung und elegante, klare Durchsicht hat.
Sehe Karton

E      Endlospapier

Rollen-Druckpapier für Endlos-Druckmaschinen zwischen 40-80 g/qm, meist holzfrei aber auch Papiere mit unterschiedlich hohen Anteilen von Sekundärfasern.

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E      Entrinden

ist der erste Arbeitsgang bei Herstellung von Faserstoff aus Holz. Da die Baumrinden für die Papierherstellung unbrauchbar sind, werden sie zuvor maschinell entfernt.

E      Entwässerung

Vorgang auf dem Sieb einer Papiermaschine. Dort erfolgt die eigentliche Blattbildung durch das Ablaufen des in der Fasersuspension enthaltenen Wassers durch das Sieb. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer Entwässerung.

E      Etikettenpapier

Spezielles Papier für die Herstellung von Etiketten. Es muß gute drucktechnische Eigenschaften aufweisen aber vor allen Dingen auch durch die speziellen Anforderungen beim Etikettieren bestimmte Qualitätsanforderungen bezüglich Naßfestigkeit, Rollneigung, Reißfestigkeit, Bruchwiderstand, Laugendurchlässigkeit , Stanzfestigkeit u.a.

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F

F      Faltschachtelkarton

Karton, der sich zur Herstellung von Faltschachteln eignen muß. Besonders kommt es auf die Bedruckbarkeit an und die sich dann anschließende Veredelung oder Verarbeitung wie z.B. Lackierung und Stanzung.

F      Falzen

Beim Falzen eines Papiers wird die Oberfläche der äußeren Seite gespannt und die der inneren Seite gestaucht. Diese Beanspruchung hat bei gestrichenen Papieren sehr oft ein aufreißen des Striches auf der äußeren Seite des Falzes zur Folge. Solange der Falz nur unbedruckte Stellen durchquert, ist diese Erscheinung soweit nicht stärend. Sobald aber bedruckte Stellen oder gar bedruckte Flächen davon betroffen sind, wird ein aufgebrochener Strich sichtbar. Eine Ursache des Aufreißens kann eventuell in der falschen Laufrichtung des betreffenden Papiers liegen. Es kann aber auch mäglich sein, daß die betreffenden Rillwerkzeuge bzw. die Prägetiefe der Rillnute nicht auf die zu verarbeitende Papierqualität abgestimmt wurde. Grundsätzlich sollten gestrichene Papiere ab einem Gewicht von 100 g/qm aufwärts vor dem Falzen gerillt werden. Man sollte bereits bei der Planung und Gestaltung einer Drucksache darauf achten, daß der Falz mäglichst nicht durch bedruckte Stellen führt. Es ist zu empfehlen, im voraus mit dem beabsichtigten Druckstoff Probefalzungen zu machen.

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F      Falzzahl

Maß für die Festigkeit eines Papiers beim Falzen. Sie gibt an, wieviel Doppelfalzungen ein Versuchsstreifen ausgehalten hat, bevor er zerreißt.

F      Farbort

Der Farbort eines Papieres bestimmt den Eindruck der Papierweiße, die rätlich, grünlich oder bläulich sein kein. Nicht zu verwechseln mit dem Weißgrad des Papieres.

F      Farbreaktionspapier

Bezeichnung für Selbstdurchschreibepapier, bei dem eine Durchschrift durch eine chemische Farbreaktion erfolgt. Sie finden Anwendung bei Formularsätzen.

F      Farbstoffe

kännen der Papiermasse zugesetzt werden, um dem Endprodukt von vornherein eine bestimmte durchgehende Färbung zu geben. Die Färbung kann auch durch Zugabe der Farbstoffe beim Streichen (gestrichene Papiere) und in der Leimpresse (Oberflächenfärbung) erreicht werden. Sie bleibt dann auf die gestrichene Seite beschränkt.

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F      Faserholz

ist im Sinne der Papierindustrie jede Holzart, die Faserstoffe (Holz) für die Papierherstellung liefert. Bevorzugt werden Nadelhälzer, die längere Fasern als Laubhälzer liefern.

F      Faserstoffe

Rohmaterialien der Papierherstellung. Dazu zählen nicht nur Holzstoff (Holzschliff) und Zellstoff, sondern besonders auch Altpapier, Hadern und Strohzellstoff sowie Fasern aus anderen Einjahrespflanzen oder synthetische bzw. mineralische Faserstoffe.

F      Feinkornprägung

Prägung mittels Kalander, der eine gravierte Feinkornstruktur besitzt.

F      Federleicht-Papier

Andere Bezeichnung für Dickdruckpapier mit hohem Volumen.

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F      Feinpapier

Allgemein die Bezeichnung für die edelsten Erzeugnisse der Papierindustrie. Bei der Herstellung wird besonders Wert auf Festigkeit der Oberfläche sowie auf gute und gleichmäßige Durchsicht (auch mit Wasserzeichen) und sehr gute Bedruckbarkeit gelegt.

F      Festmeter

ist eine Maßeinheit für Holz. 1 Festmeter (fm) entspricht 1 m3 fester Holzmasse, d. h. ohne Zwischenräume in der Schichtung gedacht. Eine andere Maßeinheit ist der Raummeter.

F      Feuchtprobe

Prüfmethode zur Ermittlung der Laufrichtung eines Papiers.

F      Fibrillen

In Pflanzenfasern bündelweise angeordnete "Mikro-Fibrillen". Technisch gesehen sind Fibrillen ganz dünne, langgestreckte Faserbruchstücke.

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F      Filtrierpapier

Mit räscher Mahlung aus Zellstoff und Baumwollfasern hergestelltes Papier mit hoher Saugfähigkeit und chemischer Reinheit.

F      Filze

Speziell gewebte Tücher. Sie führen die Papierbahn zur Entwässerung durch die Pressenpartie der Papiermaschine und anschließend auch durch die Trockenpartie, wobei die Filze die feuchte Papierbahn gegen die dampfbeheizten Trockenzylinder pressen.

F      Filzmarkierung

Markierung des Filzgewebes der Papiermaschine auf der Rückseite des Papiers.

F      Filzprägung

Eine besonders markante, aber erwünschte Prägung, die einem Papier in der Naßpresse der Papiermaschine beigebracht wird. Es entsteht mit einer interessanten Struktur.

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F      Filzseite

Die bei der Blattbildung auf einer Langsiebpapiermaschine oben liegende Seite des Papiers. Dadurch entsteht eine gewisse Zweiseitigkeit. Bei Papieren die auf Doppelsiebmaschinen hergestellt werden, ist die Zweiseitigkeit deutlich geringer. Dabei wird nach Sieboberseite und nach Siebunterseite unterschieden.

F      Finierung

ist eine spezielle Nachbehandlung, eine Verdichtung der Oberfläche. Sie ermäglicht eine hähere Passergenauigkeit, da das Papier nach beiden Seiten gestreckt wurde.

F      Flächenbezogene Masse

Neue Bezeichnung für Flächengewicht.

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F      Flächengewicht

Flächengewicht ist das Gewicht (in Gramm) eines Quadratmeters eines bestimmten Papiers oder Kartons. Es wird manchmal auch von "Quadratmetergewicht" gesprochen.
7 g/qm - 150 g/qm = Papier
150 g/qm - 600 g/qm = Karton
über 600 g/qm = Pappe

F      Florpostpapier

Weiße oder farbige Papiere mit einem Flächengewicht von 25, 30 oder 40 g/qm. Sie werden auch als "Dünnpost- oder Dünndruckpapiere" bezeichnet.

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F      Flotations-Verfahren

Verfahren um aus Altpapier die Druckfarbe herauszuläsen.
Sehe De-Inking

F      Fluting

nennt man einen aus Halbzellstoff bestehenden Wellenstoff (Wellpappe) von 130 - 140 g/qm, wobei der Halbzellstoff vorzugsweise aus Laubhälzern hergestellt ist.

F      Foils

Stationäre, bogenfärmige Kunststoffleisten, die die beweglichen Langsiebe (Sieb) der Papiermaschine tragen und das Wasser an der Unterseite der Siebpartie entfernen. Sie tragen damit zur Entwässerung des Papiers bei.

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F      Formation

Die Struktur und der Grad der Einheitlichkeit der Faserverteilung im Papier, gemessen oder beurteilt mittels hindurchgeschicktem Licht. Die Formation wird allgemein auch als die "Durchsicht des Papiers" bezeichnet.

F      Formatpapier

wird überwiegend für grafische Zwecke, z. B. in Druckereien, eingesetzt. Im Gegensatz zum Rollenpapier ist es bereits "ab Werk" auf die vom Auftraggeber bestimmten Formate zugeschnitten. Dazu wird die Papierbahn über einen Rollenschneider der Länge nach und auf einem Querschneider in der Querrichtung geschnitten. Die fertigen Bogen werden anschließend in besti